22.07.2015 Leseempfehlungen: Mythen, die zu widerlegen sind, sowie ein aktueller Text von Slavoj Zizek zu Griechenland

Gegen den um sich greifenden „Trend“ der Enttäuschung über Tsipras (zuletzt auch Paul Krugman) wenden sich die kurzen Anmerkungen von Judith Dellheim (http://ifg.rosalux.de/2015/07/18/fuenf-mythen/, mit den entsprechenden Verweisen. Wir dürfen das Ziel von Schäuble & Co., Syrisa zu spalten und damit dann auch baldmöglichst aus der Regierung zu bekommen, darf nicht unterstützt werden, auch nicht auf sehr indirekte Art und Weise.

Ebenfalls sehr zu empfehlen, was SlavoJ Zizek zu Griechenland schreibt, bisher leider nur auf Englisch veröffentlicht:
http://www.newstatesman.com/world-affairs/2015/07/slavoj-i-ek-greece-courage-hopelessness

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu 22.07.2015 Leseempfehlungen: Mythen, die zu widerlegen sind, sowie ein aktueller Text von Slavoj Zizek zu Griechenland

  1. HaBEbuechnerei schreibt:

    HaBE Tausend gute Wünsche für Mikis Theodorakis zum 90.

    Veröffentlicht am 22. Juli 2015 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=51300

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/ff/Mikis_Theodorakis_Fabrik_070004.jpgHaBE Tausend gute Wünsche für Mikis Theodorakis zum 90. Geburtstag

    Lieber Mikis,

    ich hoffe Manolis hat Dir zu Deinem 90. meine Glückwünsche aus Frankfurt schon mitgebracht. Ich hoffe, wir können uns treffen, wenn ich das nächste Mal Jannis Ritsos in Monemvasia am Grab besuche oder mit Titos Patrikios unsere leider an einem Streik gescheiterte gemeinsame Lesung auf der Zitadelle von Kalamata nachhole. Ich habe vor Jahren dann die Lesung alleine gemacht. Allerdings haben die Streikposten der Müllwerker und Busfahrer wegen meines schlechten Griechischs kaum etwas verstehen können, bis auf zwei Busfahrer , die jahrelang beim RMV in Frankfurt am Main gearbeitet und meine Gedichte für ihre Kollegen übersetzt haben.

    Mit Titos hat es schon als Duett geklappt. Mein Wunschtraum wäre ein Oktett mit Dir und Manolis und Titos zusammen, mit Diether Dehm und den Dreien von „Quijote“.

    Wünsch Dir was von mir.

    Ich würde Dir gerne meine Texte für die gebrannten Kinder der Adria und der Ägäis schicken, wenn ich sie Dir nicht doch schon geschickt habe: gewidmet den gebrannten Kindern der Adria und der Ägäis – geschrieben für das dritte europäische Poesiefestival in FFM

    Mein Wunsch sollte aber auch noch vor meinem 70. in zwei Jahren in Erfüllung gehen.

    Du wirst für die griechische Volksfront dringend gebraucht und natürlich auch für meinen 70. Geburtstag.

    Ich freue mich schon auf Deinen 100. in einem befreiten Griechenland. ….

    http://www.barth-engelbart.de/?p=51300

    Offener Brief an den IG-Metall-Hauptvorstand zur Unterstützung der Bremer Daimler-KollegINNen

    Veröffentlicht am 22. Juli 2015 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=51242

    P1000045

    Mit Schreiben vom 3. Juli hat der Ortsvorstand der IG Metall Bremen (Koll. Volker Stahmann) den satzungsgemäßen Rechtsschutz für die von Abmahnung betroffenen Daimler-Kollegen abgelehnt. Dennoch will der Ortsvorstand den Antrag des Kollegen Goldstein an den Vorstand (offensichtlich der Hauptvorstand in Frankfurt) weiterleiten. Dessen Entscheidung steht noch aus, deshalb dieser Offene Brief:

    Auf der Pressekonferenz am 04. Mai 20015 im Bremer Gewerkschaftshaus hatten die Anwälte Benedikt Hopmann (Berlin), Reinhold Niemerg (Berlin), Gabriele Heinecke (Hamburg) und Helmut Platow (Berlin) erklärt, dass es bei der Klage letztendlich auch um die Frage des Streikrechts in Deutschland geht, dessen restriktive Auslegung internationalem Recht widerspricht und die deshalb auch vom »Ministerkomitee des Europarats« gerügt worden ist. Sie erklärten ihre Entschlossenheit, diese Frage auch vor dem Europäischen Gerichtshof klären zu lassen, falls die Klage auf nationaler Ebene scheitern sollte. … http://www.barth-engelbart.de/?p=51242

    Warnung vor einem neuen Instrument des Kalten US-Krieges: “People to People”

    Aktiv auch in Hanau und Gelnhausen

    Veröffentlicht am 22. Juli 2015 von Hartmut Barth-Engelbart http://www.barth-engelbart.de/?p=51143

    P2Plogo.png

    Zahlreiche Schulen waren in der späten 1960ern stolz darauf, wenn sie die Gruppen der US-„Bewegung“ ‚SING OUT 66‘ empfangen und deren Mitglieder bei Gastfamilien unterbringen durften. Dass diese „Bewegung“ ein zentral gesteuertes fundamentalistisch-evangelikales US-Propaganda-Unternehmen des Kalten Krieges war, wurde vielen Gastgebern erst im Laufe des Vietnamkrieges und der beschämenden Aktionen des Westberliner Senats deutlich. Der ließ nämlich gegen die Friedens & AntiVietnamkriegsdemonstrationen die Westberliner Glocken für den Sieg der US-Armee läuten. Als dann auch noch der Westberliner DGB seine Mitglieder vor das Schöneberger Rathaus zur Unterstützung dieses Krieges mobilisierte, fing in breiten Teilen der Gewerkschaftsbasis ein Umdenken an . So wurde der Westberliner Vietnam-Kongress des SDS nicht nur durch zahlreiche Prominente wie Peter Weiß, Heiner Müller , von Abendroth bis Zwerenz – sondern auch von vielen Gewerkschaftsebenen mitorganisiert – parallel zur Unterstützung des SDS/ADA-Kongresses „Notstand der Demokratie“ gegen die (west-) deutschen Notstandsgesetze, den das eigens dafür geründete ADA-IG-Metall-Komitee “Notstand der Demokratie” (“Kongress-Schauer”) bis hin zu Generalstreikdebatten in allen DGB-Gewerkschaften initiierte.

    Bis Mitte/Ende der 80er Jahre war „Singout 66“ ‚verbrannt‘, niemand wollte diese Kriegs-„Stimme Amerikas“ mehr einladen. Daraufhin wurde der Verein über etwas aufgefrischt und umgetauft:

    Ende der 1980er, Anfang der 1990er, ungefähr zum Zeitpunkt der Wende und des Jelzinschen Ausverkaufs der UdSSR wurde aus „Singout 66“ jetzt die ebenfalls singende „Stimme Amerikas“ zur grauschleierfrei gereinigten Organisation „Up With The People“. Und wieder gingen massenweise Schulen, Kommunen der US-Propaganda auf den Leim. Auch viele Schulen im Rhein-Main-Gebiet, im Main-Kinzig-Kreis, Wetterau. Odenwald, Vogelsberg usw… Besonderes Ziel der „Up With The People“ -Organisatoren waren dabei die Schulen der meinungsführenden Ober- und oberen-Mittelschicht: die Gymnasien bzw. die gymnasialen Oberstufen.

    Aber auch diese Häutungsversion von „Singout 66“ wurde bald enttarnt und damit eher unbrauchbar. Mit einigen Artikeln und selbständigen Recherchen habe ich zu dieser Enttarnung beigetragen. Für diesen Artikel habe ich aber absichtlich fast ausschließlich die Informationen aus dem des Antiamerikanismus äußerst unverdächtigen Portals wikipedia entnommen:

    http://www.barth-engelbart.de/?p=51143

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s